Und was ist mit dem Körper?

Gerade Menschen, die sich sehr mit ihrer spirituellen Entwicklung beschäftigen, die verstanden haben, dass Seele und Geist einen maßgeblichen Einfluß auf unser Wohlbefinden haben, vernachlässigen oft ihren Körper (da nehme ich mich nicht aus). Dabei ist er doch der „Tempel unserer Seele“.
Was es bedeutet lebendig zu sein, was es bedeutet einen gesunden Körper zu haben wird uns oft erst bewusst, wenn der Körper krank wird, wenn die Lebensenergie den Körper nicht mehr wie gewohnt erhält. Das Gute nehmen wir oft als selbstverständlich hin; der Körper bekommt erst unsere Aufmerksamkeit, wenn er nicht mehr funktioniert.

Gleichzeitig blicken wir auf die hinab, die ihrem Körper ganz offensichtlich schaden und z.B. Rauchen oder Übergewicht haben. Wir schauen zu denen hinauf, die ihren Körper zu Bestleistungen anspornen. Doch: in jedem dieser Körper kann eine verletzte, einsame Seele zuhause sein. Es ist einfach und bequem über die Äußerlichkeiten auf das Innere zu schließen. So einfach wie falsch.
Wir vertrauen unserem Schubladendenken, weil es schnell geht und keine Mühe macht. Das Herz kennt solche Be-und Verurteilungen nicht. Viel ist getan, wenn du nur für einen Moment inne hältst und den anderen einfach ansiehst – wohlwollend (was für ein schönes Wort) mit offenem Herzen. Und: wie wäre es wenn du dich genauso betrachtest – wohlwollend. Ich weiß …. nichts ist schwieriger als sich ohne innerlichen Kommentar anzuschauen (im Spiegel oder in der Vorstellung).

Probiere es doch einfach mal aus. Ich bin gespannt.

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